am 18.09.2013 nach Moskau und dann nach Hause

Dienstag, 24.09.2013

Unglaublich, unglaublich früh am Morgen, sind wir in Moskau angekommen. Im Hostel hat uns dann schon Ronja, die einen Tag früher von St. Petersburg nach Moskau gefahren ist, ewartet. Gleich am ersten Tag haben wir uns gleich auf die Stadt gestürtzt. Als erstes wollten wir uns ein Überblick verschaffen und sind zur Moskauer Universität. Sie ist auf einem Hügel und von dort aus hat man eine schöne Aussicht.

nur ein kleiner Teil des riesigen Unigebäudes

Anschließend sind wir noch in die Christ-Erlöser-Kathedrale gegangen. Sie war wirklich beeindruckend. Im oberen Teil waren Kirchenräume, allerdings mehr für Touristen und die nicht mehr, oder nur selten für Kirchliche Zwecke benutzt werden. Dann konnte man noch nach unten gehen. So groß wie der obere Teil war, so groß war auch der untere. Es war quasi eine Kirche unter der Kirche. Es wurde auch gerade eine Messe abgehalten und wir konnten die prächtigen Gewölbe bei Kirchengesang bestaunen.

Danach sind wir noch durch die Arbat-Einkaufsstraße geschlendert.

Am zweiten Tag haben wir uns auf die berümten Sehenswürdigkeiten gestürtzt, wie Lenin, den Roten Platz, die Basilius Kathedrale und das GUM-Kaufhaus.

Basilius Kathedrale Basilius-Kathedrale von innen GUM von innen  Roter Platz andere Seite vom Roten Platz

Am dritten Tag haben wir uns dann den Kreml vor genommen. Ab hier wieder zu dritt, da Die süße Ronja mit der Transsibirischen-Eisenbahn weiter gezogen ist. Der Kreml ist ein ziemlich großes Areal. Wir hätten zwar auch gerne etwas mehr von dem Regierungssitz gesehen, doch die 4 Kirchen die im Inneren zu bestaunen waren, waren auch sehr hübsch.

Kreml Eingang

Am vierten Tag war das Wetter leider nicht mehr so schön. Am letzten Tag hatte es nur geregnet. Was lässt sich da am besten anschauen? Die Metrostationen.

Und schon ist leider eine Reise mit vielen Eindrücken und Erlebnissen zu Ende...

St. Petersburg 15.09.-17.09.2013

Dienstag, 24.09.2013

Weil so unglaublich viele von der Stadt geschwärmt haben und wir ja flexibel waren haben wir uns dazu entschlossen St. Petersburg mit zunehmen. Vielen Dank an alle Schwärmer, es hat sich wirklich gelohnt.

Die Stadt ist wirklich wunder schön. Da hat sich der gute Peter ganz schön ins Zeug gelegt. Die großenprächtigen Straßen und die wundervoll verzierten Altbauten.

Wir haben in dem ehemaligen Haus von Bismarck residiert. Das Hostel hatte riesige Räume mit Stuck an Decken und Wänden. Die Leute waren auch so unglaublich lieb und süß. In dem Hostel haben wir dann auch Ronja und Sara (ja auch wieder aus Deutschland) kennen gelernt. Den ersten Tag sind wir noch allein durch die Stadt gestreift und haben uns die St. Isaacs Kathedrale und andere Sehenswürdigkeiten angesehen.

Am nächsten Tag haben wir dann mit den beiden ein Kloster angeschaut. Das Kloster hatte einen Friedhof mit berümten Leuten (der aber Geld gekostet hat) und einen schönen mit Teich, Hügel und alten Gruften.

Nach dem Kloster haben die beiden uns dann doch verlassen und wir sind allein weiter gezogen. Durch Zufall sind wir dann auf eine schöne Moschee gestoßen. Sie wollten gerade einen Gottesdienst abhalten und wir durften zusehen. Der Gebetsgesang des Imam die ruhige Stimmung, das alles hat uns ziemlich entspannt und als uns nach der ganzen Prozedur dann auch noch gedankt wurde, dass wir da waren war das Erlebnis ziemlich perfekt.

Den dritten Tag haben wir komplett der Eremitage gewidmet. Wir haben auch den ganzen Tag gebraucht. Es ist riesig und man braucht ewig um es alles anzuschauen. Zu mal es nicht nur die Kunst ist, die man dort bestaunen kann. Die Architektur der Eremitage ist allein schon unglaublich schön anzuschauen.

Leider war unsere Zeit mal wieder vorbei und wir sind wieder (und diesmal zum letzten mal) in den Zug gestiegen.

!!!Meldung!!!

Sonntag, 15.09.2013
Dank der süßen Ronja, konnten wir nun endlich Fotos hochladen. Also ab Mongolei haben wir die fehlenden Fotos direkt in die zugehörigen Blogeinträge gepackt.

Nizhny Novgorod 12.09.-14.09.2013

Sonntag, 15.09.2013

Gleich nach der Ankunft ging es erst einmal auf, einen Treffpunkt zu finden. Wir wollten uns mit Georgs Vater an einem bestimmten Denkmal treffen. Georgs Vater war zufällig zur gleichen Zeit in der Stadt, um eine Tagung in der Nähe auf Puschkins Anwesen besuchen. Leider gibt es zwei ähnliche Denkmäler in der Stadt, die auch noch beide nah bei einander liegen. Natürlich standen wir jeweils an dem anderen Denkmal. Nach einer guten Stunde hatten wir uns dann doch noch gefunden (Ganz ohne Telefon! Wie haben die Leute das nur früher gemacht, vor dem Zeitalter des Handy's?). Er hat uns dann erst einmal etwas von der Geschichte von Nizhny Novgorod erzählt und wir haben uns ein wenig die Gegend angeschaut. Anschließend waren wir noch in einem sehr klassisch-russischem Restaurant essen. Dann mussten wir uns auch schon wieder verabschieden, da er seinen Zug zu seinem Heimflug erwischen musste. Am nächsten Tag haben wir erstmal den hiesigen Kreml besichtigt ( der hier nicht mehr wirklich die Funktion hat, sondern nur noch eine Burg ist) und sind durch die Altstadt gelaufen. Nizhny Novgorod soll ja die architektonische Perle Russlands sein. Ganz können wir das natürlich nicht nachprüfen, doch die schön verzierten und mit Stuck ausgeschmückten Altbauten sind wirklich schön. Natürlich mussten wir auch mal wieder die vielen kleinen Läden in der Einkaufsstraße besuchen.

 

Ekaterinburg 09.09.-11.09.2013

Sonntag, 15.09.2013

Am ersten Tag (der Ankunftstag ist ja aktiv meist nur ein halber Tag) sind wir erst einmal auf das Businesscenter gegangen und haben einen schönen Rundumblick über die Stadt bekommen. Anschließend haben wir noch ein paar Parks, schöne Häuserecken und die große Einkaufstrasse mitgenommen. Am nächsten Tag haben wir dann die Rundtour sieh die Innenstadt gemacht. Sämtliche Sehenswürdigkeiten (inklusive Romanov-Gedenkstätte und der Blutskirche(leider in Renovierung) die auf dem Blut der Romanovs erbaut sein soll), malerische Architektur und Kirchen konnte man in einem Rundgang erlaufen.

links die Romanov Kirche

 

 

2 Tage im Zug

Sonntag, 15.09.2013

Nach der zweiten Fahrt mit der russischen Transsibirischen-Eisenbahn haben wir uns dann auch schon an die beengte, offene und harte Schlafsituation der "Platzkart"-Fahrt gewöhnt. Diese Fahrt war mit 2 Nächten unsere längste Fahrt. Im Zug selbst gammelt man eigentlich nur rum, schläft, isst und vertritt sich bei längeren Stopps die Beine am Bahnhof. Bei größeren Bahnhöfen mit längerem Aufenthalt (30-45 Minuten) kann man auch bei den " Babuschka's" am Bahnsteig Essen kaufen. Ansonsten versucht man zu entspannen bevor die nächste Sightseeing-Tour in der nächsten Stadt los geht.

sport am Bahnhof

Krasnoyarsk 06.-07.09.2013

Sonntag, 15.09.2013

Krasnoyarsk war unser nächster Stopp. Wir wollten noch einen Zwischenstation zwischen Irkutsk und Ekaterinburg einlegen, damit die Fahrt nicht so lang wird. Krasnoyarsk hat auch viel Natur rundherum, weshalb uns die Stadt von einem Reisendem empfohlen wurde. In der Mitte der Stadt fließt der Fluss Jenissei. In der Mitte des Flusses befinden sich 2 Inseln. Da uns die größere der beiden Inseln (die ein beliebter Ausflugsort sein soll) zu weit weg war, sind wir auf die kleinere näher liegende Insel gelaufen. Der erste Teil der Insel ist ein riesiges Sportviertel mit Stadien, Sportplätzen und Sporthallen. Dahinter liegt der naturbelassene Teil der Insel. Nachdem wir eine Weile auf der Insel rumgelaufen sind und die Natur als Abwechslung zur Stadt ganz angenehm fanden bemerkten wir allerdings, dass sich nicht nur ein paar einsame Angler gern auf der Insel rumtrieben. Wir sind oft auf "parkende" Autos gestoßen und es lagen verdächtig viele Kondompackungen auf der Erde rum. Anscheinend ist der zweite Teil der Insel die Liebesinsel der Krasnoyarsker. Nach der 45ten gefundenen Kondompackungen sind wir dann auch wieder von der Insel runtergegangen und noch ein wenig durch die Stadt geschländert.

Das Wahrzeichen von Krasnoyarsk ist eine kleine Kirche auf einem Hügel, die Punkt 12 Uhr einen Kanonenschlag abgibt. Da uns das als Attraktion empfohlen wurde, wollten wir das natürlich mit nehmen. Ein unglückliches Zeitmanagement an diesem Tag verhinderte es aber leider um wenige Minuten. Nachdem wir dann von dort aus noch ein wenig (ausversehen) in der Plattenbauhochburg von Krasnoyarsk herumgelaufen sind , sind wir dann doch lieber ins Zentrum zurück gefahren.

Etwas demotiviert und unschlüssig was wir mit dem Rest des Tages in der Stadt noch anfangen sollen, sind wir auf dem Platz vor der Oper entlang geschlendert, wo sich zufällig ein Volksfest befand.

Am "deutschen" Stand haben wir dann Aufsehen erregt und Gebäude k für fast umsonst bekommen, an einem anderen Stand eine nationale Süßigkeit (tschack-tschack) geschenkt bekommen und 2 kleine Jungs im Alter von 11-12 Jahren kennen gelernt. Ihre Namen waren leider für uns etwas unüblich und deshalb zu schwer um sie auszusprechen bzw. sie sich zu merken. Die beiden hatten gerade Schulschluss (an einem Samstag!). Sie konnten von der Schule her etwas englisch und fanden Spass daran, uns herum zu führen und uns alles zu übersetzen. So haben wir dann doch noch die schönen und interessanten Orte von Krasnoyarsk zu Gesicht bekommen und wir behalten die Stadt in schöner Erinnerung. Nach dem wir dann noch die Schule der beiden von außen und die Kirche des einen auch von innen besichtigt haben, endete unsere Führung und wir haben uns dann auf den Weg zum Zug gemacht.

Grüße an Henry aus der Fehrne

Samstag, 14.09.2013
Da heute am 14.09. genau vor einem Jahr ein kleiner süßer Fratz das Licht der Welt erblickt hat, gratulieren wir ganz herzlich Jenny's kleinem knuddeligen Neffen Henry zu seinem ersten Geburtstag.

von Irkutsk zum Baikalsee und zurück 27.08.-05.09.2013

Mittwoch, 04.09.2013

Im Zug hatte sich Georg leider etwas erkältet, weshalb wir uns ein wenig länger in Irkutsk eingenistet haben, statt in Slyudyanka auszusteigen und Richtung Irkutsk am Baikalsee entlang zu wandern. Im Hostel sind wir dann den beiden süßen Lucy und Claire begegnet.

Zu viert sind wir hübschen dann, während Georg sich auskuriert hat durch Irkutsk geschländert. Auch ein Kloster und eine Messe in einer russisch orthodoxen Kirche haben wir besucht.

der obligatorische Lenin, der in jeder Stadt ist

Nach 3 Tagen nach dem es Georg wieder besser ging, sind wir zu 5t nach Listvianka Gefahren. Wir sind dann noch ein wenig rumspaziert und haben noch zusammen gegessen und mussten uns dann leider wieder einmal verabschieden. In Listvianka ist Jenny dann leicht krank geworden, weshalb wir auch dort wieder ein Weilchen geblieben sind. In diesem Hostel sind wir auch sehr vielen anderen deutschen Transsib-Reisenden begegnet, mit denen man auch wieder Erdahrungen austauschen konnte. Als wir alle wieder fit waren wollten wir endlich wandern und Zelten gehen, damit wir das Zeug dazu nicht umsonst bis nach Moskau schleppen. Blöderweise haben wir uns die zwei kältesten Tage mit der verregnetesten Nacht dazu ausgesucht. Es war beim laufen wirklich furchtbar furchtbar kalt und nachts im Zelt ist dann auch noch dass Wasser bis reingelaufen...

Aber schön war es trotzdem. Wir sind bis zu dem verschlafenen Dörfchen Bolche kotoy gelaufen. Zu diesem Ort gelangt man nur zu Fuß, oder über den Baikalsee. Das Dörfchen hat zwar auch irgendwas romantisches, aber auf Grund der wenigen Leute(außerhalb der Saison) und der öfter malzerfallenen Häuser und der Nichtvorhandensein Infrastruktur, hatte es wirklich etwas von dem Anfang eines Gruselfilms.

Mit dem Boot ging es dann am nächsten Tag wieder nach Listvianka zurück und von dort wieder mit dem Bus nach Irkutsk. Dort haben wir uns dann erst einmal wieder ein paar Tage auskuriert. Dann geht es auch weiter mit dem Zug nach Krasnoyarsk.

auf nach Russland 25.08.2013

Mittwoch, 04.09.2013
Nach einem weiteren schönen Abend mit Ista und einem schönem Tag auf dem Mongolischem Großmarkt(genannt Schwarzmarkt ist aber nicht wirklich einer) mussren wir mal wieder schweren Herzens Abschied nehmen. am Abend des 25ten haben wir uns dann mal wieder in die Eisenbahn geschwungen. Diesmal sogar mit einheimischen. Wir haben ein Abteil mit der Russin Olecia geteilt. Mit ihren 3 Worten englisch und unseren 3 Worten russisch haben wir uns trotzdem ziemlich gut verstanden und konnten uns auch unterhalten. Natürlich haben wir auch mal wieder unser Völkerverständigungsspiel Nummer 1 rausgeholt und fremden Kulturen Mensch-Ärger-dich-nicht beigebracht. Das nervigste war wirklich die russische Grenze, da sie da einfach unsere 2 Wagons abgestellt haben und wir da 3-4Stunden an der Grenze rumgammeln mussten. Die Zugfahrt allein hätte gar nicht so lange gedauert.
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